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Saisonfinale auf drei Rädern

Auch beim Saisonfinale am 09.10. in der Fuglau hatte Klaus das Glück nicht auf seiner Seite. Trotz erfolgreichem Tag und Bestzeiten konnte er beim Finale leider nicht punkten.

 

 

 

 

Nach einer kalten, stromlosen Nacht in der Fuglau begann der Tag für uns nicht so schlecht. Beim Zeittraining auf noch nasser Fahrbahn konnten wir die viertbeste Zeit erreichen.

Beim ersten Volauf startete Klaus gemeinsam mit Tomas Hurt. Diesen Lauf konnte er für sich entscheiden.

Auch beim zweiten Vorlauf lief alles glatt. Er konnte seinen Mitstreiter Roman Castoral um 4 Zehntel Sekunden besiegen.

Durch die zwei gewonnen Vorläufe war Klaus die Pole im A-Finale sicher, der dritte Vorlauf wurde also ausgelassen. In dieser Zeit wurde der Seat unter die Lupe genommen und jede Schraube nochmal nachgezogen um ihn für das Finale fit zu machen.

Die Startaufstellung war ideal für uns, Klaus auf der Pole, den zweiten Startplatz erreichte überraschenderweise sein Landsmann Martin Gattringer, Tomas Hurt auf dem dritten Platz und Roman Castoral nur auf dem vierten Platz.

Nach einem perfekten Start konnte Klaus sich als erster in die erste Kurve einreihen und vom restlichen Starterfeld absetzen. Er baute sich bis zur zweiten Runde einen Vorsprung aus. Als er in die Schikane einbog brach plötzlich das linke Hinterrad weg und der Seat war unkontrollierbar. Klaus drehte sich zweimal, kam neben der Strecke zum Stillstand und musste zusehen, wie alle Mitstreiter an ihm vorbeifuhren.

Im weiteren Rennverlauf erhielt der Tscheche Roman Castoral wegen unsportlicher Fahweise die schwarze Fahne (Rennausschluss) von der Rennleitung. Dieser fuhr aber das Rennen trotzdem zu Ende und gewann vor Hurt und Gattringer.

Er legte lautstarken Protest ein und die schwarze Fahne wurde wieder zurückgezogen. Der erste Platz wurde ihm anerkannt, allerdings ist allen unklar wie so etwas geht.

Rallycross ist ein schöner Sport, aber scheinbar wird auch hier mit zweierlei Maß gemessen. Wenn die Fairness fehlt kann man schnell die Freude an diesem Sport verlieren.

 

 

 Foto: © R. Kaiser 

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