
Spannendes Nightrace in Mariapocs/HU
Ein besonders interessantes Rennen erwartete uns dieses Wochenende in Ungarn. Das besondere: alle Finalläufe fanden Nachts im Flutlicht statt.
Wir kamen Samstag Abend an und schlugen gleich unsere Zelte auf. Den ersten Abend in Ungarn ließen wir noch gemütlich ausklingen und freuten uns schon auf den nächsten Tag, an dem es mit den Läufen losging.
Der Sonntag ging dann vielversprechend für uns los.
Im Zeittraining erreichte Klaus die zweitbeste Zeit hinter Castoral und vor Hurt.
Die Strecke war sehr holprig und daher sehr materialraubend, wie einige Mitstreiter zu spüren bekamen. Der Seat war dem aber gewachsen und Klaus erreichte im ersten Vorlauf den ersten Platz vor den ausländischen Mitstreitern.
Der zweite Vorlauf begann mit Startproblemen, daher konnten wir nur die zweitbeste Zeit rausholen.
Nach dem Vorlauf wurde der Seat ordentlich durchgechekt und ein Defekt im Startprogramm wurde behoben.
Der dritte Vorlauf musste also auch gefahren werden, da Klaus nur eine Bestzeit bei den bisherigen Vorläufen erreichen konnte. Hier lief aber wieder alles glatt, Klaus gewann den Vorlauf mit zwei Sekunden Vorsprung und die Poleposition im A-Finale war wieder gesichert.
Langsam wurde es dunkel, es gab noch ein kurzes freies Training in dem sich die Fahrer an die Gegebenheiten unter Flutlicht gewöhnen und herantasten konnten.
Um 22.00 Uhr wurde es dann richtig spannend, die Finalläufe begannen.
Klaus startete am ersten Platz und legte einen perfekten Start hin. Nach einem Startgerangel bis zur zweiten Kurve schob sich Castoral seinen Weg an Klaus vorbei. Dieser wurde so weit von der Strecke abgedrängt, dass sogar die folgenden Tschechen Hurt und Talas noch an Klaus vorbeifuhren, bis er wieder auf die Strecke zurückfand.
Er schaffte es aber, sich wieder auf den zweiten Platz nachvorne zu kämpfen und reihte sich dicht hinter Castoral ein.
Somit erreichte er den zweiten Platz und nahm wieder wichtige Punkte mit nach Hause.
Foto: © Leo Freistätter